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FACHHBEREICH FREMDSPRACHEN

 An unserer Schule können unsere Schülerinnen und Schüler ff. Fremdsprachen erlernen :

1. Fremdsprache ENGLISCH als Pflichtfremdsprache  ab Jahrgang 5 , differenziert in A-und B-Kurse ab Jahrgang 7 ; in 12/13 in Grund-und Leistungskursen. 

2. Fremdsprachen FRANZÖSISCH , LATEIN  oder NIEDERLÄNDISCH  als Wahlpflichtkurs ab Jahrgang 6;

alle 2. Fremdsprachen auch ab Jahrgang 11; FRZ  in 12/13 in Grund-und Leistungskurs (zs. mit dem Ulricianum), LAT/NDL in 12/13 in Grundkursen. 

Der Unterricht richtet sich in Lernzielbereichen und Anforderungen nach den Rahmenrichtlinien für die IGS, die sich in schuleigenen Arbeitsplänen für unsere Schule konkretisieren. 

Deshalb ganz kurz nur einige Essentials unserer Unterrichtsmethoden .

ZIELE : Unsere Schülerinnen und Schüler sollen in Situationen des privaten und öffentlichen Lebens in der Fremdsprache ihren eigenen Absichten entsprechend handeln können und die über Medien vermittelten Informationen nutzen können .

Um erfolgreich "sprachlich handeln" zu können , brauchen wir also  Kommunikationsbereitschaft und Kommunikationsfähigkeit. D.h. einerseits Aufgeschlossenheit und Neugier den Kommunikationspartnern gegenüber sowie Kenntnisse über deren soziokulturellen Hintergrund und andererseits Sachkenntnisse und Beherrschung der notwendigen sprachlichen Mittel. Der Fremdsprachenunterricht  verfolgt also affektive ( das Gefühlsleben betreffende) , soziale, fertigkeitsorientierte und kognitive (die Erkenntnis betreffende ) Lernziele.

 Das heißt : Fremdsprachenunterricht ist...

altersangemessen
ganzheitlich
handlungsorientiert

   lebendig !!!  

Was kann das heißen z.B. in Jahrgang 5/6 ? Wie erobern sich 10-11 jährige Menschen den fremdsprachlichen Raum ?

Ausgehend von ihren Welterfahrungen, in denen ein Sprachenmix Englisch/Deutsch schon existiert, können sie gleich zu Beginn auf Collagen ( Gruppenarbeit ) zeigen, was sie schon alles können . Sie sind selbst aktiv Handelnde in Dialogen und Rollenspielen, sie können ihren Spaß an der Sprache in Liedern, Raps, Gedichten, Reimen, Witzen etc. ausprobieren und entwickeln ; sie können sich  bei Spielen, Singen, Tanzen  ganzheitlich einbringen. Der passive Wortschatz wächst dabei wie im "wirklichen" Leben rasant schnell – der aktive langsamer, wird aber im Spiralcurriculum über die Jahre hinweg gefestigt . ( In diesem Sinn arbeiten wir z.B. seit einem Jahr mit unserem neuen Lehrwerk NOTTINGHILL GATE ) .

Lebendiger Unterricht in Jahrgang 7-9  ?

Am lebendigsten sind und bleiben echte Begegnungen  - d. h. Schüleraustausch mit unseren Partnern . Dazu bitte die Infos zu Schüleraustausch  anklicken ! (NDL/USA/F/Ferienfahrten nach GB).
Wenn diese wirklichen Begegnungen nicht da sind, gibt es aber noch andere Möglichkeiten, der Kultur der Länder, deren Sprache man lernt, näher zu kommen :

 durch e-mail Projekte
bei projektartigem Arbeiten zu jahrgangsspezifischen Themen ( GB Jg.7, USA Jg.8, AUSTRALIA Jg.9 z.B.)
durch Filme, Videos etc.

Kann Literaturunterricht denn auch lebendig sein ? (Jg.10 – 13 z.B.)
Er kann !  Jedenfalls bemühen wir uns um ganzheitlich / kreative Ansätze, die weit über das Verstehen und Analysieren von Texten hinausgehen . In pre-reading, while-reading und post-reading  Aufgaben versuchen wir  Möglichkeiten zu finden, in denen sich unsere Schülerinnen und Schüler mit ihrer ganzen Persönlichkeit einbringen können und so  die jeweilige Literatur ( und sich selbst ) zum Leben zu erwecken .
So lässt sich z.B. Schwarzeneggers Lebensgeschichte wunderbar in Standbildern darstellen (Jg.10) .
Oder wenn die jugendlichen Protagonisten im Roman "Alan and Naomi" es lieben, mit ihren Flugzeugmodellen zu spielen  und der A-Kurs in Jg. 10 z.B. heraus finden will, wie sich das anfühlt , muss er schon mal raus aufs Schulgelände und FLIEGEN üben – in Blitzesschnelle mit ausgebreiteten Flügeln über das Beachvolleyball-Feld segeln .
Talk-Shows, Interviews, Hot Seats etc. bieten sich an, um sich mit unterschiedlichsten Protagonisten zu identifizieren und sie so zum Leben zu erwecken. Da kommt Hamlet auf dem heißen Stuhl schon gelegentlich ins Schwitzen ! Oder wenn er sich in den Foto-Love-Stories, die im Forum ausgestellt sind, wieder erkennt...
Auf jeden Fall sollen unsere Schülerinnen und Schüler immer handelnd dabei sein .

Dass bei allen Vorhaben der Erwerb und die Beherrschung unterschiedlichster Arbeitstechniken von Anfang an dazu gehört, ist selbstverständlich. Unsere Schülerinnen und Schüler sollen die Möglichkeit haben, ihre Lernprozesse zu individualisieren und selbst zu steuern, selbstständige, aktiv (sprachlich) handelnde Menschen zu sein  - während der Schulzeit und darüber hinaus.