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Fachbereich Mathematik

Der Unterrichtsalltag folgt dem aufgestellten Schulcurriculum und erfährt durch das zu Beginn des Schuljahres 1999/2000 eingeführte Schulbuch mathe live (Klett-Verlag) neue Anregungen. Zur Zeit werden die Rahmenrichtlinien neu gestaltet. Mit ihrem in Kraft treten wird die auch durch die TIMS-Studie ausgelöste Diskussion um eine neue Unterrichts- und Aufgabenkultur im Mathematikunterricht für die Umgestaltung der Lehrpläne konkreter werden.

Grundlage der Bewertung im schriftlichen Bereich sind die am 23.9.98 von der Fach-konferenz beschlossenen "Kriterien zur Konzeption und Beurteilung schriftlicher Arbeiten im Fachbereich Mathematik der IGS Aurich–West"

Fächerübergreifender Unterricht: Neben den Bemühungen im "normalen Unterricht" enthält die WPK II – Broschüre für das nächste Schuljahr ein interessantes Angebot:

Das Physik-Mathe-Paket, das sich an Schüler und Schülerinnen wendet, die interessiert sind an physikalischen Experimenten und ihrer (auch mathematischen) Auswertung.

Formen selbständigen Arbeitens:

Ein Kernpunkt ist hier die in den Jahrgängen 9 und 10 seit zwei Jahren durchgeführte Langzeitaufgabe : Eine Gruppe arbeitet für den Zeitraum von ca. drei Wochen an einer Aufgabe, die Themen aus mehreren Unterrichtseinheiten aufgreift. Dabei müssen die Schülerinnen und Schüler sich selbst Informationen besorgen , deren Auswertung organisieren und eine angemessene Darstellung ihrer Ergebnisse finden. (Beispiel aus dem Bereich "Wirtschaftsmathematik" als word-Datei)

Perspektiven:

Ein aktueller Diskussionspunkt im Fachbereich ist der Einsatz "Neuer Technologien" im Unterricht. Zentrale Fragestellungen dabei sind: - Wie kann der Rechner oder der graphikfähige Taschenrechner (GTR) das Lernen fördern ? - Welche Möglichkeiten eröffnen sich dadurch für ein "sinnvolles Üben" ?

Die Klärung dieser Fragen steht damit in engem Zusammenhang zu Anliegen einer veränderten Unterrichtskultur:

Welchen Beitrag soll der Mathematikunterricht dazu leisten, dass Schülerinnen und Schüler die Qualifikationen und Kompetenzen erwerben, die sie befähigen, sowohl in ihrer gegenwärtigen als auch in ihren zukünftigen Lebenssituationen in Gesellschaft und Beruf bestehen zu können.

 

Beurteilungen - Mathematik

Konzeption schriftlicher Arbeiten in den Jahrgängen (5 – 13)

In schriftlichen Arbeit werden grundsätzlich die drei folgenden Anspruchsniveaus ausgewiesen.

Anspruchsniveau I (Grundqualifikation)
Grundvorstellungen
Grundverständnis
grundlegende Verfahren

Anspruchsniveau II (Transfer)

Übertragung der Grundqualifikationen auf vergleichbare und
erweiterte Situationen.

Anspruchsniveau III (Problemlösung)
mit neuen Situationen umgehen, alternative Lösungswege suchen
Sachprobleme analysieren

Beispiele:

* Beispiel zu Anspruchsniveau I aus der UE "Gleichungen und Terme"

Grundvorstellungen: Realität und Gleichungen
Grundverständnis: Bedeutung einer Gleichung erklären 2x + 4 = 5 z. B. als Zahlenrätsel oder als Schnitt 2er Geraden oder im Kontext oder ...
grundlegende
Verfahren: Probieren, Abschätzen, Umformungen

* Beispiel zu Anspruchsnivau II aus der UE "Zuordnungen"

Eine bekannte Sachaufgabe mit Zahlenmaterial aus Z nun mit Zahlenmaterial aus Q bearbeiten.

(...)

- Das Erreichen der Grundqualifikationen muss zu einer ausreichenden Leistung
( Note 4), bzw. zu einem "erreicht" führen.
- In den Jahrgängen 5 – 8 ist das Lernziel "erreicht", wenn ca. 50% der Anforderungen erfüllt sind.

Anmerkung: In der Klassenstufe 11 müssen 04 Punkte ausgeglichen werden, gelten also nicht als ausreichende Leistung.
Gewichtung
der Anspruchsniveaus bei schriftlichen Arbeiten:
Die Anspruchsniveaus werden folgendermaßen gewichtet:

Jahrgangsstufen

Anforderungsbereiche

 

I

II

III

5 - 10

5

4

1

SII

4

5

1

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