Nach einem kurzen einführenden Vortrag von Herrn Beyer begann das Konzert, das auch von einigen Schüler/innen mitgestaltet wurde, indem sie die Gedichte vortrugen, die anschließend in der Schubertschen Liedform dargeboten wurden. Dabei konnten die Zuhörer feststellen, dass die Herren Heinemeyer und Knierim ein eingespieltes Team sind. Durch das versierte Klavierspiel und den überzeugenden Gesangspart übertrug sich die Empfindung, die jedem einzelnen Lied innewohnt, direkt auf die Zuhörer. Mit viel Gefühl, aber auch kraftvoll - je nachdem, wie es die Stimmung der Lieder vorsieht, wurde die Musik des 19. Jahrhunderts in unseren Musikräumen lebendig.
Die Stimmung der Lieder wechselte zwischen lebhaft und leicht, sehnsüchtig oder leidenschaftlich und dramatisch oder traurig. Eine große Bandbreite von Gemütslagen konnte anschaulich und vor allem ohrenfällig weiter gegeben werden.
Die Zuschauer, die als sehr angenehmes Publikum gelobt wurden, konnten sich über einen großartigen Musikabend freuen, bei dem der eine oder die andere sicher zeitweilig von einer Gänsehaut überzogen wurde. Die Zuhörer waren durchaus beeindruckt von der Leistung der beiden Musiker und positiv überrascht von der musikalischen Darbietung und dem gesamten Verlauf des Abends. Mit einem langen Applaus und großem Dank an die Künstler endete der musikalische Teil des Abends, verbunden mit der Hoffnung, dass sich so etwas gern einmal wiederholen könnte.
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