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Die IGS Aurich-West im Internet

 
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Eltern testen Essen ihrer Kinder

Probebüffet und Ernährungsprojekt an IGS Aurich-West - von Steffen Haake


- Ein Bilderbogen -

Das Mensa-Essen ihrer Kinder einmal selbst auszutesten und hautnah zu erfahren, was Schüler mittags serviert bekommen, diese Gelegenheit bot sich jetzt der Elternschaft der IGS Aurich-West. Hier fand am gestrigen Freitag ein Probebüffet statt, wo Eltern zum Selbstkostenpreis ein hochwertiges Buffet geboten wurde. Die Schule verfügt schließlich über die größte Schulmensa Ostfrieslands: An Schultagen werden hier mehrerer Hundert Essen serviert. Zubereitet werden sie seit einiger Zeit von einem privaten Caterer, der BFM Catering GmbH. Viele Eltern und auch Schüler nutzten dieses Angebot, um über Schulernährung informiert zu werden. So hatten Sie auch Gelegenheit, mit dem Personal und dem Küchenchef ins Gespräch zu kommen. Außerdem boten Mitarbeiter des Gesundheitsamtes Aurich Informationen zum Thema Ernährung. Doch damit nicht genug: die IGS Aurich-West sucht auch sonst neue Wege, um der Ernährungsbildung Raum und Stellenwert in der Ganztagsschule einzuräumen. Wie es gehen kann, zeigt das Projekt "Klasse(n)Nachtisch", das kürzlich angelaufen ist. Es soll sich über das ganze Schuljahr erstrecken und von allen acht 6. Klassen durchgeführt werden. Für das schulische Mittagessen und somit auch für dieses Probebüffet haben Schüler der Klasse 6a mehrere Hundert Portionen Nachtisch zubereitet. Angeleitet wurden sie von Christa Sander und Teelke Goemann-de Boer, zwei Hauswirtschaftsmeisterinnen der Landwirtschaftskammer Weser-Ems. Die Meisterinnen sind den Kindern schon bekannt, denn sie leiten auch das Projekt "Gesundes Frühstück", das die Schule bereits seit 8 Jahren in den 5. Klassen durchführt. Auch das Gesundheitsamt ist mit im Projektboot für den "Klasse(n)Nachtisch", denn das Kochen für die Gemeinschaftsverpflegung unterliegt strengen hygienischen Auflagen. Unterstützt wird das Projekt von der Firma BFM Catering GmbH, die der Schule das Mittagessen täglich frisch zubereitet liefert. Mit den beiden Projekten will die Schule sich nicht begnügen. Sie hat einen Ausschuss für Verpflegung und Ernährungsbildung eingerichtet, sagt Renate Erdt, stellvertretende Schulleiterin der IGS. In dem Ausschuss werden alle Fachbereiche vertreten sein, in denen die Ernährung thematisiert wird. Beteiligt sein werden auch die Verpflegungslieferanten der IGS, denn das Verpflegungsangebot der Schule und die Unterrichtsinhalte müssen stimmig sein und bleiben. Der Ausschuss wird Projekte erarbeiten, in denen die Schüler nicht nur über Ernährung lesen und sprechen, recherchieren und präsentieren. Sie sollen aktiv werden, denn "Learning by doing" ist die beste Möglichkeit, sich Kenntnisse und Fertigkeiten anzueignen, ist die stellvertretene Schulleiterin überzeugt. Das gilt für gesundheitsförderliche Einstellungen und Handlungen genauso wie für jeden anderen Lernbereich. Für die Ernährungsbildung bedeutet das: Praktische Erfahrungen sammeln und kochen lernen, Spaß haben an der gemeinsamen Arbeit in der Küche, Verantwortung übernehmen und dabei kompetent werden als kritische und mündige Verbraucher. Mit diesem Probebüffet ist dafür aber auf jeden Fall der erste Schritt getan!