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Die IGS Aurich-West im Internet

 
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Die  Sekundarstufe I  umfasst die Jahrgänge 5 - 10. Jeder Jahrgang bildet eine relativ eigenständige Einheit.  

Der Besuch der IGS Aurich-West bedeutet für die Schüler und Schülerinnen:

    keine Einteilung in Kurse in der Stufe 5 / 6

    kein Sitzenbleiben

    weniger Angst zu versagen

    kein Wechsel auf andere Schulformen

Gemeinsamer Unterricht in festen Gruppen und Überschaubarkeit ihrer räumlichen Umgebung sind gerade für Heranwachsende (5. bis 7. Schuljahr) wichtig, damit sich ein Klima der Sicherheit und Geborgenheit sowie des Selbstvertrauens entwickeln kann.

Jede Klasse hat ihren Klassenraum, jeder Jahrgang hat seinen Bereich.

Jede Klasse wird von einem möglichst kleinen Lehrerteam unterrichtet und betreut. Dieses Team begleitet die Klasse in der Regel vom 5. bis 10. Schuljahr. Unter diesen Bedingungen entwickeln sich feste, verlässliche und vertrauensvolle Beziehungen zwischen Schülern und Lehrern. Persönliche Probleme der Lernentwicklung können somit frühzeitig erkannt und aufgefangen werden.

Kinder aus allen Sozialschichten lernen gemeinsam. Sie kommen besser miteinander aus und haben mehr Achtung vor der Lebensweise anderer, wenn sie zusammen lernen, arbeiten und spielen.

Leistungsfähigkeit, Interesse und die Lernbereitschaft der Heranwachsenden sind nicht auf Jahre vorherzubestimmen. In der IGS können sich die Schülerinnen und Schüler so entwickeln, wie es ihren persönlichen Möglichkeiten entspricht.

Das Offenhalten der Schullaufbahnen ist ein Beitrag zu mehr Chancengerechtigkeit und zur persönlichen Entwicklung.

PFLICHTUNTERRICHT

 Die Gesamtschule vermittelt allen Schülerinnen und Schülern im Pflichtunterricht eine breite Grundbildung in allen Schulfächern.

Die Schülerinnen und Schüler werden

in den Fächern Englisch und Mathematik ab Klasse 7

im Fach Deutsch ab Klasse 8

in den naturwissenschaftlichen Fächern ab Klasse 9 in den Fachleistungskursen A und B unterrichtet.

Dabei werden im A-Kurs erhöhte Anforderungen gestellt.

WAHLPFLICHTUNTERRICHT

Im Gegensatz zur Fachleistungsdifferenzierung bietet die Wahl von Neigungsfächern den Schülerinnen und Schülern die Möglichkeit, aus einem Angebot nach ihren Interessen auszuwählen und Schwerpunkte zu bilden. 
Im 6. Schuljahr beginnen die Wahlpflichtkurse der 2. Fremdsprachen. Die Schüler können wählen, ob sie Französisch, Latein oder Niederländisch lernen wollen. Dieser  WPK Fremdsprache wird bis zur 10. Klasse weitergeführt.
Wer sich nicht für eine 2. Fremdsprache entscheidet, durchläuft im 6. Schuljahr nacheinander 3 Angebote mit Inhalten aus dem musisch-kulturellen, dem technisch-naturwissenschaftlichen und dem
sprachlich-gesellschaftspolitischen Bereich. Am Ende der Klasse 6 entscheiden sich dann diese Schülerinnen und Schüler für einen speziellen Wahlpflichtkurs aus den Angeboten Kunst, Massenmedien, Arbeit/Wirtschaft/Technik und Naturwissenschaften und Gesellschaftslehre. Diese Wahl  bestimmt den Neigungsschwerpunkt für die nächsten 4 Jahre.

Zu Beginn des 9. Schuljahres entscheiden sich die Schüler für einen zweiten Wahlpflichtkurs. Hierbei wählen sie aus einer breiten Palette fachübergreifender Kurse ein Angebot.

Durch die richtige Wahl der Wahlpflichtfächer können Schüler ihre individuelle Leistungsfähigkeit erproben und im Hinblick auf den angestrebten Abschluss wichtige Vorentscheidungen treffen. Hierdurch können auch Grundlagen für spätere Leistungsschwerpunkte in der gymnasialen Oberstufe oder in der sich anschließenden Berufsausbildung erworben werden.

SCHULLAUFBAHNBERATUNG UND BERUFSORIENTIERUNG

Am Ende jeder Schulstufe bietet die Schule den Schülern und ihren Eltern eine individuelle Schullaufbahnberatung an.

Die Integrierte Gesamtschule Aurich-West hat Beratungslehrer/innen. Diese stehen den Eltern und Schülern bei Lern- und Schulproblemen zur Verfügung.

Vertreter des Arbeitsamtes Emden - Außenstelle Aurich - halten Sprechzeiten in der Schule und ermöglichen eine intensive Information und Beratung über Berufe, Arbeitsbedingungen und schulische Weiterbildung.

Alljährlich wird im 8. Jahrgang eine Projektwoche zur Berufserkundung und im 9. Jahrgang ein dreiwöchiges Betriebspraktikum durchgeführt. Hierbei lernen die Schülerinnen und Schüler heimische Betriebe und Institutionen kennen und können erfahren, welche beruflichen Anforderungen nach dem Abschluss der Schulzeit an sie gestellt werden.

GANZTAGSSCHULE

Schülerinnen, Schüler und Lehrerkräfte haben Gelegenheit, in der schuleigenen Mensa zu Mittag zu essen. In den ersten Monaten  nehmen im 5. Jahrgang die Schülerinnen und Schüler mit ihren Lehrern gemeinsam das Essen ein. Dabei sollen sie zu sozialem Verhalten, kultivierten Essgewohnheiten und gesunder Ernährung angehalten werden.

Während der Mittagspause bietet die Schule den Schülerinnen und Schülern viele Betätigungs- und Bewegungsmöglichkeiten (z.B. ein abwechslungsreiches Schulgelände, sportliche Angebote auf Freifeldern und in der Turnhalle, Teestube, Tischtennis- und Billardtische, eine Bücherei für Ruhesuchende u.a.m.).

Im Schulbetrieb ergeben sich viele Gelegenheiten zu außerunterrichtlichen Kontakten zwischen Schülerinnen/Schülern, Lehrerinnen/Lehrern und Eltern. Die Ganztagsschule ist ein Ort des sozialen Lernens. Familien werden von Schulproblemen entlastet. Schulangst wird abgebaut, das Schulklima verbessert. Für die Lösung von Konflikten steht an einer Ganztagsschule Zeit für Gespräche zur Verfügung. Für berufstätige Eltern und Alleinerziehende kann die Gesamtschule mit Ganztagsbetrieb eine erhebliche Entlastung bedeuten, da sie ihre Kinder hier über den ganzen Tag gut betreut wissen.

ABSCHLÜSSE (Sekundarstufe 1)

Hauptschulabschluss nach Klasse 9

Neu (ab 2006).
Voraussetzung für einen Hauptschulabschluss ist die Teilnahme an den schriftlichen Prüfungen mit zentraler Aufgabenstellung in Mathematik und Deutsch sowie einer mündlichen Prüfung mit einem Fach der persönlichen Wahl (außer Sport und den beiden Fächern der schriftlichen Prüfung)
 

Mindestanforderungen: In allen 12 Unterrichtsfächern mindestens die Note 4 
2 x Note 5 braucht nicht ausgeglichen zu werden

Hauptschulabschluss nach Klasse 10

Neu (ab 2006):
Voraussetzung für einen Hauptschulabschluss ist die Teilnahme an den schriftlichen Prüfungen mit zentraler Aufgabenstellung in Mathematik ,Deutsch und Englisch sowie einer mündlichen Prüfung mit einem Fach der persönlichen Wahl (außer Sport und den beiden Fächern der schriftlichen Prüfung)
 

Mindestanforderungen: In allen 12 Unterrichtsfächern die Note 4

Sekundarabschluss I (Realschulabschluss)

Neu (ab 2007):
Voraussetzung für einen Realschulabschluss ist die Teilnahme an den schriftlichen Prüfungen mit zentraler Aufgabenstellung in Mathematik ,Deutsch und Englisch sowie einer mündlichen Prüfung mit einem Fach der persönlichen Wahl (außer Sport und den beiden Fächern der schriftlichen Prüfung).
 

Mindestanforderungen:  -    2 A-Kurse mit der Note 4
-     2 B-Kurse mit der Note 3
-     2 sonstige Fächer mit der Note 3
-     restliche Fächer mit der Note 4

 Erweiterter Sekundarabschluss I (ES I)

Neu (ab 2007):
Voraussetzung für einen Erweiterten Sekundarabschluss I ist die Teilnahme an den schriftlichen Prüfungen mit zentraler Aufgabenstellung in Mathematik ,Deutsch und Englisch sowie einer mündlichen Prüfung mit einem Fach der persönlichen Wahl (außer Sport und den beiden Fächern der schriftlichen Prüfung).

 

Mindestanforderungen: -     3 A-Kurse mit der Note 3
-     entweder 1 A-Kurs mit der Note 4 oder 1 B-Kurs mit der Note 2
-     Notendurchschnitt aller weiteren Fächer Note 3

Für alle Prüfungen gilt:

-      Die Inhalte der Prüfungen müssen aus dem Schuljahr stammen, in dem die Prüfung stattfindet.

-    Die Ergebnisse der mündlichen und schriftlichen Prüfungen bestimmen die Gesamtjahresnote des Prüfungsfaches zu einem Drittel