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Die IGS Aurich-West im Internet

 
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Leitbild der Integrierten Gesamtschule Aurich-West

[beschlossen auf der Gesamtkonferenz am 31.05.2006]

Die integrierte Gesamtschule Aurich-West ist eine Schule für alle; Schülerinnen und Schüler vom 5. bis zum 13. Schuljahr lernen bei uns gemeinsam. Sie haben die Möglichkeit, entsprechend ihren Fähigkeiten und ihrer Anstrengungsbereitschaft jeden Schulabschluss zu erwerben.

Dabei legen wir besonderen Wert auf

Lebenschancen offenhalten

  • Wir halten die Schullaufbahn unserer Kinder und Jugendlichen möglichst lange offen. Weil sie sich unterschiedlich entwickeln, vergrößern wir so die Chancengerechtigkeit.

  •  
  • Wir unterstützen die Entfaltung individueller Fähigkeiten. Wir wollen Stärken entdecken, Leistungsbereitschaft fordern und Können entwickeln.

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  • Wir führen einen intensiven Dialog über die Lernentwicklung und den Leistungsstand. Damit wird der Lernprozess in besonderer Weise unterstützt.

Lernumgebungen lebendig gestalten

  • Wir sorgen für ein positives und anregendes Lernklima. Es ist die Voraussetzung für ein erfolgreiches Lernen.

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  • Wir fördern durch das soziale Lernen die Gemeinschaft. Als Gesamt- und Ganztagsschule ist sie uns ein besonderes Anliegen. Der konstruktive Umgang mit Konflikten ist ein wichtiger Bestandteil unserer pädagogischen Arbeit.

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  • Wir gestalten und erhalten Lernumgebungen. Alle Beteiligten sollen sich in der Schule, die auf ein gesundes und umweltschonendes Leben orientiert ist, wohlfühlen.

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  • Durch außerschulische Lernorte und internationale Kontakte schaffen wir eine weltoffene Atmosphäre.

Leistung vielfältig ermöglichen

  • Wir fördern das kognitive, kreative und handlungsorientierte Lernen. Wir würdigen neben dem Ergebnis der Leistungen auch den Weg dorthin.

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  • Wir sehen das selbstständige und eigenverantwortliche Lernen als Ziel unseres pädagogischen Handelns und der Bildung.

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  • Wir bieten eine Vielzahl von Leistungs- und Neigungsschwerpunkten an. So unterstützen wir nachhaltig die Leistungs- und Persönlichkeitsentwicklung.

Geschichte und Standortfaktoren

Mit Beginn des Schuljahres 1972/73 nahm die IGS Aurich-West ihren Betrieb auf, nachdem im Jahr 1970 der niedersächsische Kultusminister den Schulversuch "IGS Aurich-West" genehmigt hatte. 1978 wurde die Errichtung der gymnasialen Oberstufe genehmigt. Seitdem werden an der IGS Aurich-West die Schuljahrgänge 5 bis 13 unterrichtet. An der Schule können alle Schulabschlüsse erworben werden.
Am Ende der Sekundarstufe I sind dies:

Der Besuch der gymnasialen Oberstufe endet mit der Vergabe des Abiturzeugnisses oder des Zeugnisses über die Fachhochschulreife.

Schulträger der IGS Aurich-West ist der Landkreis Aurich. Bis in die 90er Jahre war der gesamte Landkreis Einzugsgebiet der IGS Aurich-West. Die Anmeldezahlen überstiegen allerdings erstmals zu Beginn der 90er Jahre die Aufnahmekapazitäten der Schule. War die Schule ursprünglich für eine Sechszügigkeit konzipiert, so hatte sie seit Ende der 80er Jahre durchgängig eine Achtzügigkeit. Doch selbst bei Achtzügigkeit konnten nicht alle angemeldeten Schüler aufgenommen werden. Bis zum Jahr 2008 musste deswegen ein Losverfahren durchgeführt werden.
Durch die Gründung weiterer Integrierter Gesamtschulen im Landkreis Aurich in Aurich-Egels (1996), Marienhafe (2009) und in Moormerland im Landkreis Leer (2010) hat sich der vom Schulträger festgelegte Einzugsbereich sukzessive verkleinert. Seit dem Jahr 2009 kann, vor allem bedingt durch die Gründung der IGS Marienhafe, auf ein Losverfahren verzichtet werden. Allerdings ist die Schule immer noch achtzügig.
Im Einzugsbereich der IGS Aurich-West im Jahr 2010/11 liegen in der Stadt Aurich die Grundschulen Upstalsboom, Walle, Reilschule und Finkenburgschule, in der Gemeinde Ihlow die Grundschulen Westerende, Simonswolde, Riepe und Weene, in der Gemeinde Südbrookmerland die Grundschulen Moordorf und Wiegboldsbur.

In der Sekundarstufe I sind in allen Jahrgängen acht Klassen gebildet, in der Sekundarstufe II gibt es sieben Klassen in der Einführungsphase, in der Qualifikationsphase befinden sich 320 Schülerinnen und Schüler. Insgesamt sind 1812 Schülerinnen und Schüler an der Schule, davon ca. 1300 in der Sekundarstufe I und ca. 500 in der Sekundarstufe II.

Im Schuljahr 2010/11 unterrichten 139 Lehrerinnen und Lehrer 1812 Schülerinnen und Schüler. Nach Lehrämtern gegliedert gibt es im Schuljahr 2010/11 folgende Lehrkräfte:

Lehramt an Gymnasien: 78
Lehramt an Grund-, Haupt- und Realschulen: 61

Die IGS Aurich-West ist Ausbildungsschule des Studienseminars für das Lehramt an Gymnasien in Leer und des Studienseminars für das Lehramt an Grund-, Haupt- und Realschulen in Aurich. insofern werden ständig Referendare dieser beiden Studienseminare an der Schule ausgebildet. Die Schule stellt für Studierende verschiedener Universitäten in jedem Jahr eine große Anzahl von Praktikantenplätzen zur Verfügung.
Es sind an der Schule vier Sozialpädagogen beschäftigt, die die Bereiche Ganztagsbetreuung, Schulsozialarbeit, Arbeitsgemeinschaften und Projekte betreuen. Für auszubildende Erzieher und Erzieherinnen sowie Studierende der Fachbereiche Sozialpädagogik und Sozialwesen stellt die Schule regelmäßig Praktikantenplätze zur Verfügung.
In den Sekretariaten arbeiten vier Sekretärinnen, zudem arbeiten zwei Schulassistentinnen an der Schule. Es gibt einen Hausmeister.
Die Gebäudestruktur der Schule ist durch den Auf- und Ausbau der Schule in den 70er Jahren geprägt. Insgesamt hat die Schule fünf Gebäudekomplexe mit allgemeinen Unterrichtsräumen, die teilweise miteinander verbunden sind, teilweise separat voneinander stehen. Darüber hinaus gibt es drei Gebäudetrakte mit Fachräumen für Kunst-Musik, für Naturwissenschaften und für Arbeit-Wirtschaft-Technik. Die Schule hat eine Dreifach-Sporthalle. Die Gebäudestruktur ermöglicht eine Dezentralisierung der Schule im Sinne des Jahrgangsmodells. In den einzelnen Gebäuden bzw. Gebäudeteilen sind die Unterrichtsräume der einzelnen Jahrgänge übersichtlich und kompakt angesiedelt.
Die IGS Aurich-West steht im Landkreis Aurich in Konkurrenz zu dem Gymnasium Ulricianum in Aurich, der KGS Ihlow und den Realschulen und Hauptschulen in Aurich und Moordorf. Trotz der Konkurrenzsituation ist die Zusammenarbeit der Schulen gut, viele Schulabsolventen der KGS Ihlow und der Realschulen besuchen die gymnasiale Oberstufe der IGS Aurich-West. Die Zusammenarbeit mit der IGS Aurich-Egels und der KGS Ihlow ist besonders eng. In Kooperationsverträgen zwischen den Schulen ist festgelegt, dass die Schülerinnen und Schüler dieser beiden Schulen nach Absolvierung der Sekundarstufe I die gymnasiale Oberstufe der IGS Aurich-West besuchen. Ebenso existiert in Form von Abordnungen eine enge Kooperation zwischen den Lehrkräften dieser drei Schulen.

1. Unsere pädagogische Konzeption

Die drei Buchstaben IGS sind die Abkürzung für Integrierte GesamtSchule. An Integrierten Gesamtschulen werden die Kinder nicht in die herkömmlichen Schulformen Hauptschule, Realschule und Gymnasium getrennt. Stattdessen bieten diese Schulen alle Bildungsgänge, die an den allgemein bildenden Schulen möglich sind, in einer Schule an. Kinder mit unterschiedlichen Erfahrungen und Einstellungen, verschiedenen Interessen und Fähigkeiten lernen an einer IGS miteinander und voneinander. Die IGS hat den Bildungsauftrag, den Schülerinnen und Schülern eine grundlegende, erweiterte und vertiefte Allgemeinbildung zu vermitteln und ihnen zu ermöglichen, persönliche Schwerpunkte entsprechend ihrer Leistungsfähigkeit zu setzen.
Gesamtschulen stärken Grundfertigkeiten, selbständiges Lernen und bereiten auf den Beruf und das wissenschaftliche Arbeiten an Universitäten und Hochschulen vor.
Die IGS Aurich-West ist also eine Schule für alle Kinder. Wir erkennen die Unterschiede der uns anvertrauten jungen Menschen an und halten sie für wertvoll. Ihre Kinder können je nach ihren Fähigkeiten und ihrer Anstrengungsbereitschaft jeden Schulabschluss an unserer Schule erwerben und ihren individuellen Lernweg gehen. Es ist eines unserer wichtigsten Ziele, dass keine Schülerin und kein Schüler die Schule ohne Abschluss verlässt. Alle sollen gerne zur Schule gehen und dadurch viel lernen.

2. Eine Schule - alle Bildungsgänge, kein Schulwechsel, alle Abschlüsse

Die Entscheidung für eine bestimmte Schullaufbahn fällt an unserer Schule nicht für alle Kinder einheitlich zum gleichen Zeitpunkt. Sie ergibt sich aus der individuellen Lernentwicklung Ihres Kindes und kann bei entsprechenden Leistungen nach Jahrgang 9 oder 10 mit dem Besuch der gymnasialen Oberstufe und der Abiturprüfung abschließen. Dadurch halten wir die Schullaufbahn der Kinder und Jugendlichen möglichst lange offen. Weil sie sich unterschiedlich entwickeln, vergrößern wir so die Chancengerechtigkeit. Folgende Abschlüsse sind also möglich:

Nach Jahrgang 9: Der Hauptschulabschluss
Nach Jahrgang 10: Der Hauptschulabschluss, der Realschulabschluss, der Erweiterte Sekundarabschluss I
Nach Jahrgang 12 oder 13: Der schulische Teil der Fachhochschulreife und das Abitur

3. Zwei Wege zum Abitur

An der IGS gibt es zwei Wege, die zur Abiturprüfung führen. Schülerinnen und Schüler, die in den Fächern Deutsch, Englisch, Mathematik und Naturwissenschaften im Jahrgang 9 an den Kursen mit zusätzlichen Anforderungen (Z-Kurse) erfolgreich teilgenommen haben, rücken am Ende von Jahrgang 9 in die Einführungsphase der gymnasialen Oberstufe auf.
Schülerinnen und Schüler, die in den genannten Fächern in den Jahrgängen 9 und 10 an den Kursen mit erhöhten Anforderungen (E-Kurse) erfolgreich teilgenommen haben, erwerben den Erweiterten Sekundarabschluss I und können mit diesem Abschluss in die Einführungsphase der gymnasialen Oberstufe wechseln.
Beide Schülergruppen können mit der Versetzung am Ende der Einführungsphase in die anschließende zweijährige Qualifikationsphase die Abiturprüfung absolvieren. Im ersten Bildungsgang dauert der Weg zum Abitur 12 Schuljahre, im zweiten Bildungsgang 13 Jahre.

4. Differenzierte Lernangebote für alle Begabungen

In der IGS können Ihre Kinder unterschiedliche Lernschwerpunkte setzen. Als Fremdsprachen bieten wir neben dem Fach Englisch, das für alle verpflichtend ist, die Sprachen Latein, Französisch und Niederländisch ab Klasse 6 oder ab der Einführungsphase der gymnasialen Oberstufe an. Alternativ zur zweiten Fremdsprache können in den Jahrgängen 6 bis 10 auch Lernschwerpunkte in den Bereichen Naturwissenschaften, Gesellschaftslehre, Musisch-kulturelle Bildung oder Arbeit-Wirtschaft-Technik gesetzt werden.
Informationstechnische Grundbildung ist für alle Schülerinnen und Schüler Gegenstand im Unterricht. In den Jahrgängen 9 und 10 werden zusätzliche Unterrichtsangebote gemacht, wie z. B. Theater, Modedesign, Informatik, Bürotechnik, Möbelwerkstatt, Hauswirtschaft, Film und Video, Fotografie, Elektronik, Pädagogik, International Youth Meeting.
Wir unterstützen so die Entfaltung individueller Fähigkeiten Ihres Kindes. Wir wollen Stärken entdecken, Leistungsbereitschaft fordern und Können entwickeln.

5. Kein Sitzenbleiben - Weniger Angst zu versagen - Keine Überweisung auf eine andere Schule

Es kommt vor, dass Schülerinnen und Schüler im Alter zwischen 10 und 18 Jahren schulische Schwierigkeiten haben. Sie oder er "bleibt sitzen" oder wird mit dem Abstufen in eine andere Schule bedroht. Dies sind dann schlimme persönliche Niederlagen. Sie lähmen die Lernbereitschaft und die Lernfreude.
Die Erfahrungen unserer Schule sind:
Die meisten fangen sich wieder, wenn man ihnen die Angst nimmt "offiziell" zu versagen, ihnen Mut macht und ihnen eine neue Chance gibt.
Deswegen sollen an der IGS Leistungseinbrüche durch spezielle fächerbezogene Differenzierungsmaßnahmen aufgefangen werden. Dies kann in Form von Kurseinstufungen auf verschiedenen Anspruchsebenen oder durch differenzierte Anforderungen im Klassenverband erfolgen.
Zudem gibt es in den Kernfächern Förderangebote.
Wir lassen an unserer Schule niemanden "sitzen" und überweisen keinen an eine andere Schule!

6. Leistungsbeurteilung

An unserer Schule fördern wir das kognitive, kreative und handlungsorientierte Lernen und würdigen neben dem Ergebnis der Leistungen auch den Weg dorthin. Dabei streben wir das selbstständige und eigenverantwortliche Lernen an. In der IGS Aurich-West gibt es von Klasse 5 bis 8 keine Zensuren. Die Schulleistungen werden in Lernentwicklungsberichten mitgeteilt.
Sie haben die Aufgabe,

Die Lernentwicklungsberichte umfassen auch das Arbeits- und Sozialverhalten und geben Hinweise für die weitere Förderung. Wenn die Schülerin oder der Schüler zu diesen Berichten Stellung nimmt, dient das der Selbsteinschätzung, der Rückmeldung für die Lehrkräfte und dem gemeinsamen Gespräch über das weitere Lernen - auch mit den Eltern. Ab dem 9. Jahrgang bekommen Ihre Kinder Notenzeugnisse. Über die Lernentwicklungsberichte und Zeugnisse hinaus erhalten Sie anhand der Ergebnisse der schriftlichen Arbeiten und in Elterngesprächen und an Elternsprechtagen einen Überblick über den Leistungsstand Ihres Kindes.

7. Methodenkenntnisse und Schlüsselqualifikationen

An der IGS fördern wir methodische Fähigkeiten und den Erwerb von Schlüsselqualifikationen. Sie sind wichtige Werkzeuge für die erfolgreiche Bewältigung ganz unterschiedlicher Lebenssituationen. Ihre Kinder benötigen diese sowohl in der Schule als auch in ihrem Arbeits- und Berufsleben. Deswegen haben wir ein Methodenkonzept entwickelt, das unsere Schülerinnen und Schüler in die Lage versetzt, selbstständig zu lernen und Wissen zu erlangen. Dazu gehören

8. Die IGS - Eine Ganztagsschule

Über den Unterricht nach der geltenden Stundentafel hinaus gibt es an unserer Schule Arbeits- und Übungsstunden und freiwillige Arbeitsgemeinschaften.
Der Unterricht findet von 07.50 bis 15.45 Uhr statt, d. h. alle Schülerinnen und Schüler nehmen an den Ganztagsangeboten teil. Der Mittwochnachmittag ist in der Regel unterrichtsfrei.
In den Arbeits- und Übungsstunden, an denen alle Schülerinnen und Schüler teilnehmen, erledigen sie die in den verschiedenen Fächern gestellten Aufgaben, so dass am Ende des Unterrichtstages die Aufgaben weitgehend erledigt sind. Aber auch als Ganztagsschule kann die IGS auf selbständiges Üben zu Hause nicht vollständig verzichten. Es gibt an der IGS eine Vielzahl von Arbeitsgemeinschaften, die Schülerinnen und Schüler aller Jahrgänge wählen können. Schwerpunkte der Angebote liegen im sportlichen und musischen Bereich.
Die Pausen und Freizeit verbringen die Kinder in der Schule. Sie können Mittagsfreizeitangebote in Anspruch nehmen, sich im Freizeitbereich oder draußen aufhalten sowie sich in ihren Jahrgang zurückziehen.
Das Mittagessen wird täglich frisch zubereitet und in der Mensa eingenommen. Im Schuljahrgang 5 essen alle Schülerinnen und Schüler gemeinsam im Klassenverband mit ihren Lehrerinnen und Lehrern.

9. Eine große Schule - Sieben kleine Einheiten

Wir haben unsere große Schule (zur Zeit etwa 1800 Schülerinnen und Schüler und 140 Lehrerinnen und Lehrer) in sieben kleine Einheiten unterteilt, die überschaubar sind und das nötige Zusammengehörigkeitsgefühl schaffen.
Die Klassen der Jahrgänge 5 und 6 haben ein eigenes Gebäude, die Jahrgänge 7 bis 10 wie auch die gymnasiale Oberstufe sind in weitgehend zusammenhängenden Bereichen mit nebeneinander liegenden Klassenräumen untergebracht, die sie jeweils drei Jahre lang behalten. Die Lehrerzimmer der einzelnen Jahrgänge sind in unmittelbarer Nähe der Klassenräume. Ein Team von Lehrerinnen und Lehrern unterrichtet und betreut die Klassen eines Jahrgangs. Jede Klasse hat in der Regel zwei Klassenlehrerinnen bzw. Klassenlehrer, die sie bis zum Ende der Sekundarstufe behält.
Ein wichtiger Grundsatz für uns ist: Wenige Lehrerinnen und Lehrer sollen möglichst viel Unterricht in einer Klasse erteilen. So lernen sich Lehrerinnen, Lehrer, Schülerinnen, Schüler und Eltern besser kennen und es entsteht ein vertrauensvolles Schulklima. Das ist eine wichtige Voraussetzung für erfolgreiches Lernen.

10. Einrichtungen und Räume

Jede Klasse hat ihren eigenen Klassenraum, den sie in vielen Schuljahren der Sekundarstufe I behält. Für den Fachunterricht sind ausreichend Fachräume vorhanden.
Für Unterricht und Freizeit bieten wir außerdem vielfältige Einrichtungen: Kletterwand, Bibliotheken, Sporthalle, Bolzplatz, Beach-Volleyballplätze, Beach-Handballplätze, Computerräume mit Internetzugang, Mediathek mit Zugang zu Universitätsbibliotheken, Schulküche, Aquarien- und Terrarienraum, Spielausgaben, Spiel- und Ruhezonen, Freizeitstation, Schulgarten, Teestuben, Cafeteria, Forum und großzügige Außenanlagen.

11. Beratung und Berufsorientierung

Als Gesamt- und Ganztagsschule ist uns das soziale Lernen ein besonderes Anliegen. Wir legen Wert auf einen respekt- und vertrauensvollen Umgang aller miteinander. Auf diese Weise machen Ihre Kinder vielfältige soziale Erfahrungen und lernen, gesellschaftliche Verantwortung zu übernehmen. Der konstruktive Umgang mit Konflikten ist ein wichtiger Bestandteil unserer pädagogischen Arbeit. Dazu gibt es besondere Unterrichtsangebote, die dem sozialen Lernen dienen und gemeinsam von Lehrkräften und Sozialpädagogen durchgeführt werden.
Unsere Schule hat ein Beratungsteam. Es steht für Gespräche mit Eltern sowie Schülerinnen und Schülern bei Lern- und Schulproblemen zur Verfügung.
Die Schulsozialarbeit und Präventionsarbeit sind für die Arbeit der Sozialpädagogen besonders wichtig.

In den Klassen ab Jahrgang 8 informieren und beraten wir unsere Schülerinnen und Schüler zusammen mit der Arbeitsagentur und den Berufsbildenden Schulen über Berufe, Ausbildungsplätze und die weitere Schullaufbahn. Im 9. Jahrgang absolvieren die Schülerinnen und Schüler ein dreiwöchiges Betriebspraktikum. Im 10. Jahrgang trainieren sie Bewerbungen.

12. Internationale Kontakte

An unserer IGS haben die Schülerinnen und Schüler vielfältige Möglichkeiten, internationale Kontakte innerhalb und außerhalb Europas zu knüpfen. Es gibt regelmäßigen Schüleraustausch mit Schulen in den Niederlanden, in Polen, Frankreich, Wales, Spanien, Finnland und Israel.
Die Schule beteiligt sich darüber hinaus an verschiedenen Projekten im Rahmen des Comenius-Programms der Europäischen Union. Hier sind unsere Partnerländer zur Zeit Lettland, Litauen, die Niederlande und Polen.
Durch außerschulische Lernorte und internationale Kontakte schaffen wir so eine weltoffene Atmosphäre und leisten einen wichtigen Beitrag zur Integration und Friedenserziehung.

13. Eltern in der Schule

Wir wünschen uns, dass Sie als Eltern aktiv am Schulleben teilnehmen. Darum braucht unsere Gesamtschule die enge Zusammenarbeit Ihnen:

Methodencurriculum (beschlossen auf der Gesamtkonferenz am 9. Dezember 2009) Methodenkompendium (Stand 04.12.2009)